Events-old

  • Thu
    13
    Sep
    2018
    18:00HeK Haus für elektronische Künste

    Die Kulturwissenschaftlerin und Kuratorin Daphne Dragona spricht über gemeinschaftliche Netzwerksysteme und welche Rolle die Kunst in deren Entwicklung spielen kann.

    Die Praktiken des Commoning sind motiviert von einem Gespür für neue Möglichkeiten und dem Wunsch, bestehenden Asymmetrien der Macht entgegen zu wirken. Im Falle von Netzinfrastrukturen beziehen sich Asymmetrien in der Regel auf Fragen des Zugangs, der Überwachung sowie der Kommerzialisierung der zirkulierenden Informationen. Aus dem Bestreben, den Strukturen der herrschenden privaten Kommunikationssysteme entgegenzuwirken, sind in den letzten zwei Jahrzehnten unterschiedliche Beispiele alternativer Vernetzung entstanden. Initiiert und aufgebaut von Künstler_innen, Aktivist_innen und anderen Praktiker_innen, manifestieren diese Infrastrukturen den Wunsch nach zugänglichen, von Nutzer_innen getragenen und gesteuerten Systemen, die den Bedürfnissen der verschiedenen Regionen, Gemeinschaften und User_innen gerecht werden.

    Was können wir heute aus der jüngeren Geschichte des alternativen und radikalen Networking lernen? Welches sind die Versprechungen und Herausforderungen von gemeinschaftlichen Infrastrukturen in Zeiten zunehmender sozialpolitischer Spaltung und Konflikte? Wann muss das Commoning neu thematisiert werden und welche Formen des Lernens und Handelns könnten hilfreich sein? Anhand von Beispielen aus der Kunst wird in dieser Präsentation untersucht, wie Poetik und das Imaginäre von Gegeninfrastrukturen dazu beitragen können, die Art und Weise, wie wir uns zueinander und zur Welt selbst verhalten, neu zu entwerfen.

    Daphne Dragona ist eine in Berlin lebende Theoretikerin und Kuratorin. Seit 2015 ist sie Teil des kuratorischen Teams des transmediale Festivals. Sie hat mit verschiedenen Institutionen für Ausstellungen, Konferenzen, Workshops und andere Anlässe zusammengearbeitet. Dragona arbeitet seit 2009 auf dem Gebiet der digitalen und städtischen Gemeingüter, ihre kuratorische Arbeit umfasst Esse Nosse Posse: Common Wealth for Common People (EMST 2009), Mapping the Commons, Athen (EMST 2010), Off-the-Cloud Zone (transmediale, 2016) und ".... An Archaeology of Silence in the Digital Age", Einzelausstellung von Christoph Wachter und Mathias Jud (Aksioma, 2017). Sie promovierte an der Fakultät für Kommunikations- und Medienwissenschaft der Universität Athen.

    Der Vortrag findet im Rahmen der Zusammenarbeit zwischen dem HeK und dem Forschungsprojekt Creating Commons des Institute for Contemporary Art Research (IFCAR) der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) statt. Das Forschungsprojekt Creating Commons untersucht exemplarische Projekte, die sowohl als symbolische künstlerische Projekte als auch als operative Infrastrukturen neue Modelle des freien Zugangs und Nutzung kultureller Ressourcen entwickeln.

    Der Vortrag ist auf englisch.

  • Fri
    20
    Apr
    2018
    ZHDK

    Presentation of the research project and discussion with students of the curatorial studies programme about commons-based exhibition formats.

  • Fri
    16
    Mar
    2018
    Onassis Cultural Center

    Talk by Cornelia Sollfrank, "Affective Archives"

  • Wed
    07
    Feb
    2018
    Centre for Postdigital Cultures (CPC), Coventry (UK)

    Keynote Cornelia Sollfrank at the Launch of the Centre for Postdigital Cultures

  • Wed
    29
    Nov
    2017
  • Mon
    09
    Oct
    2017
    Wed
    11
    Oct
    2017
  • Sat
    07
    Oct
    2017
    Sun
    08
    Oct
    2017
    Athens School of Fine Art

    "Creating Cultural Commons: International Case Studies"
    Furtherfield Commons (London) , Platohedro (Medellin), Angelo Mai Occupato (Rome) with Penny Travlou, Rubeola Alexander, Marc Garrett, Ruth Catlow, Luciana Fleischman and Lina Mejia.

  • Thu
    05
    Oct
    2017
    Stuttgart

    In der Reihe: Schaffe 4.0 | Vortrag und Gespräch | Moderation: Carla Sappok (SWR)

    Die Diskussion um Commons (öffentliche Güter in gemeinsamer Nutzung und Verwaltung) erlebt eine Renaissance: Stichwort Bürgernetze, Stichwort Freie Software und Makerspaces. Einer der Gründe dafür ist, so Felix Stalder, dass sich horizontale, demokratische Prozesse mit digitalen Technologien sehr viel effektiver organisieren lassen. Kann die Wiederentdeckung der Commons die Bürgergesellschaft gegen die postdemokratische Aushöhlung des Gemeinwesens stärken? Ermöglichen Fab-Labs lokale ökonomische Strukturen jenseits von Markt und Staat? Sind Commons eine echte, fundamentale Alternative für die Zivilgesellschaft auf der Höhe der Zeit?

    Den Vortrag kommentieren Dr. Christa Müller, Leiterin der Forschungsgesellschaft anstiftung und Dr. Stefan Lücking, Referat Mitbestimmung im Wandel der Hans-Böckler-Stiftung.

  • Thu
    28
    Sep
    2017
    Museo Reina Sofia Madrid

    http://www.museoreinasofia.es/en/activities/archives-common-ii

  • Tue
    27
    Jun
    2017
    Wed
    28
    Jun
    2017
  • Thu
    22
    Jun
    2017
  • Wed
    14
    Jun
    2017
    Universitaet der Künste Berlin

    eine kulturhistorisch-ästhetische Analyse der Kunstbegriffe in der Bildenden Kunst in Berlin seit den 1990er Jahren bis heute von Sven Luetticken und Kerstin Stakemeier

    Forschungsprojekt "Autonomie und Funktionalisierung"

  • Mon
    24
    Apr
    2017
    Hochschule für Gestaltung und Kunst Basel

    Freie Daten aus dem Bereich Kultur werden immer wichtiger. Eine grosse Chance für alle Beteiligten: Künstler, Förderer, Veranstalter, Publikum. Was tun wir mit diesen kulturellen Daten? Könnten wir sie auch nutzen? Braucht es ein neues Modell für den Umgang mit unserem kulturellen Erbe?

  • Thu
    30
    Mar
    2017
    Sat
    22
    Apr
    2017
    StudioXX, Montreal

    The exhibition commons lab is an experimental setting created by German artist Cornelia Sollfrank. The gallery of Studio XX hosts an open and usable structure thatmakes various formats for a collective research process available. The idea of the Commons provides the central investigation of the present as well as for thecreation of future scenarios.

  • Mon
    20
    Mar
    2017
    Gessnerallee, Zurich

    Kulturelle Teilhabe als Leitmotiv künftiger Kulturförderpolitik

    Kulturelle Teilhabe geniesst in der kulturpolitischen Agenda derzeit hohe Priorität. Mit dem Fokus auf aktiver und passiver Teilnahme möglichst vieler am kulturellen Leben steht die gesellschaftspolitische Bedeutung der Teilhabe im Vordergrund. Auch Stadt und Kanton Zürich machen die Kulturelle Teilhabe in ihren aktuellen Kulturleitbildern zur Handlungsachse, respektive zum Schwerpunkt.

    http://teilhabe-zuerich.ch